2014 Nepal


28.04.2014 - 15.05.2014

Julia Espenberger, Annette Grömminger, Urs Jandl, Alex Strauß, Hari Bhandary & Dawa Sherpa (Logistik), Ralf Hanrieder (Fotograf)


Clowns ohne Grenzen in Nepal 2014
Vom 28.4.2014- 15.5.2014 wird erstmalig eine Gruppe von „Clowns ohne Grenzen Deutschland“ nach Nepal reisen.
Nepal gilt als eines der ärmsten Länder der Welt, und ist seit Jahren von mangelnder Infrastruktur und politischer Instabilität gekennzeichnet: Schulische Bildung kann in vielen Landesteilen nur eingeschränkt zur Verfügung gestellt werden, die daraus resultierende soziale Benachteiligung, gerade für Kinder, ist groß.  
Begleitet von Ralf Hanrieder, der die Reise dokumentieren wird, werden 4 Clowns (Annette Grömminger, Julia Espenberger, Urs Jandl und Alexander Strauß) diese Kinder besuchen, eine Clown-Zauber-Show für sie spielen und ihnen Workshops geben; wie auch bei unserer letztjährigen Reise nach Indien liegt einer der Schwerpunkte bei Straßenkindern und sozial benachteiligten Frauen und Mädchen.
Die Planungen sehen vor, drei gänzlich unterschiedliche Gebiete des Landes zu besuchen,
                     Kathmandu, Hauptstadt von Nepal
In Zusammenarbeit mit dem Straßenkinderhilfswerk „NAG Home for New Hopes“ sollen nepalesische Straßenkinder besucht werden; auch ein Auftritt bei  „Maiti Nepal“, einem Heim und Anlaufstation für Frauen aus der Prostitution und  anderen Gewaltverbrechen, ist geplant
                     In Chitwan , einer Region im Terai in Südnepal
werden die „Clinic Nepal“, eine durch Spenden finanzierte Tagesklinik sowie Kindergärten und Kinderheime besucht.
                     Solukhumbu-Region im Himalaja
weitab der Touristenpfade, in abgelegenen Bergdörfern werden wir Kinder besuchen, die in besonderem Maße unter schwierigen sozialen Bedingungen leben.
In Zusammenarbeit mit Himalayan Care ist der Besuch von Schulen und Heimen geplant, in denen behinderte und gehörlose Kinder aus der Himalaya-Region leben
Wie immer werden wir, soweit (strom-) technisch möglich, täglich in unserem Blog von unseren Eindrücken erzählen.

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Angekommen

Wir sind müde, aber bestens angekommen, kreisen eine knappe Stunde über Kathmandu bevor wir landen können, der Smog der uns am Boden empfängt, macht uns klar, warum. Dennoch bereitet uns Nepal einen tollen Empfang, wir werden herzlich von Hari begrüsst, der mit uns die ersten vier Tage der Tour nach Südnepal ins Terai fahren wird und später auch von anderen; wir treffen bereits heute alle weiteren Partner die uns bei der Organisation in den nächsten 16 Tagen helfen werden. Sehr erstaunlich und eindrücklich ist durch den Tag und vor allem auch nachts, wie diese Stadt mit über 1,5 Mio. Einwohnern quasi ohne Strom auskommt; inwieweit uns das noch später beeiträchtigen wird, lassen wir uns einfach überraschen.

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Erster Spieltag

Wir starten um zehn Uhr morgens mit dem Jeep Richtung Terai an die nepalesisch-indische Grenze; das schnelle Fahrzeug erlaubt es uns, die 170 km in nur fünf Stunden zu bewältigen.
Der erste Teil der Tour führt uns in Nepals Süden; wir besuchen für unsere heutige Premiere das Aashako Kiran Hostel, geleitet von Hari Bhandary und dessen Schwester in Daldale.
Im Hostel leben 52 Kinder aus dem Distrikt, viele von ihnen sind Waisen, Halbwaisen oder stammen aus sehr armen Elternhäusern; der Mädchenanteil beträgt über 70%, da auch hier in Nepal, ähnlich wie in Indien, den männlichen Nachkommen ein höherer Stellenwert beigemessen wird. Das Haus gehört zu Clinic Nepal, wir werden in den nächsten beiden Tagen noch weitere Einrichtungen besuchen, die zu dieser Organisation gehören.

Letzliche Sicherheit besteht nicht, die letzliche Schätzung geht davon aus, dass wir unsere Premiere bei etwa 40° spielten, und auch die nächsten Shows in ähnlicher Hitze stattfinden werden. Durchgekocht ist ein grade passendes Wort für diese erste Show…  gut dass Urs am Ende der Show für einen Schneesturm gesorgt hat.

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Daldale – Chitwan

Wir sind (3.Mai) wieder in Kathmandu, alle sind gesund und munter, wir haben aber erhebliche Strom und Internet-Probleme, meist ist nicht einmal mails senden möglich; durch die Vor-Monsun-Gewitter die übers Land ziehen ist das wohl auch mit bedingt, die schicken immer mal wieder zwischendurch kräftige Schauer.

hier unser zweiter Spieltag vom 1.Mai.

Auch in Nepal ist der 1.Mai ein Feiertag, von daher haben alle Schulen geschlossen; dennoch hat Hari alle Kinder und Eltern des von ihm erbauten Kindergarten Aashako Kiran für eine Show eingeladen; im Kindergarten werden etwa 40 Kinder betreut, die aus armen Elternhäusern stammen; der Monatsbeitrag beträgt vier Tassen Reis, die symbolisch bezahlt werden;
insgesamt kommen (mit Bürgermeister) 120 Besucher, auch einige Kinder die unsere gestrige Show gesehen haben, gesellen sich dazu.

wir haben einige kleinere Änderungen an der Show vorgenommen, die sich sehr positiv auf den Schwung und Spielfluß auswirkten, einige Elemente kristallisieren sich bereits jetzt als besonders beliebt heraus.

danach fuhren wir auf holprigen Straßen nach Meghauli, der anderen Zweigstelle von Clinic Nepal; geplant war, in der Ortsmitte für die Dorfbewohner eine Feiertags-Show zu spielen, allerdings zog mit unserer Ankunft ziemlich rasch ein Gewitter auf, das pünktlich zu Showbeginn mit Sturm und Hagel übers Dorf zog.

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Vor-Monsun

niemand weiß wohl, wann hier die Zeit eines Tages einfach stehen geblieben ist, wir wohnen in einem wunderbaren Haus das mit Wildbienen bevölkert ist, und spielen unsere erste Show mitten im Hagelsturm auf der Terasse eines Kindergartens von Clinic Nepal.

Clinic Nepal wurde vor etwa zwanzig Jahren in einem Einzugsgebiet von 20000 Menschen gegründet, die davor keine medizinische Versorgung hatten, neben der eigentlichen Klinik gehört zum Konzept auch die Hilfe für unterprivilgierte Kinder und die Hilfe zur Selbsthilfe für Erwachsene. Im Kindergarten werden 35 Kinder betreut, so wie in Daldale beträgt die Monatsgebühr 2kg Reis (in der Klinik selbst wird ebenfalls mit Lebensmitteln bezahlt).
Schon durch die Regengüsse gestaltete sich der Auftritt sehr lustig, die aufgeweckten Kinder und Zaungäste, sowie ein spontan an der Show mitwirkender dreijähriger Zuschauer taten ihr übriges.

nach dem Mittagessen spielten wir eine zweite Show in der örtlichen Secondary School für etwa 400 Kinder, ein großes, bei wiederum etwa 40  Grad allerdings auch echt heißes Vergnügen für alle Beteiligten.

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early mornings in Terai

 

 

der im Gewittersturm abgesagte Auftritt auf dem Dorfplatz wurde, vor unserer Rückreise, gleich um 8 Uhr morgens vor dem Frühstück nachgeholt, unter den insgesamt etwa 70 Zuschauern auch Nepal Scouts, ebenfalls als Teil-Programm von Nepal Clinic gegründet, um die Sustainability der Menschen vor Ort zu fördern, bsp. durch Aktivitäten, die Landschaft von Plastikmüll zu befreien.
durch die frühe Uhrzeit war es ein sehr ruhiger Auftritt :o)
nach der Show packten wir ein und führen wieder, mit dem doch sehr apokalyptischen Verkehr nach Kathmandu zurück.

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einmal Rockstar sein

zurück in Kathmandu holen wir uns einen Vorgeschmack auf die Shows die wir nach unserem Ausflug in die Berge im dritten Teil unserer Reise spielen werden.

wir besuchen die Sewa Sadan School, gegründet von Usha Giri, um unterprivilegierten Kindern Unterkunft, Bildung und Essen zu ermöglichen, 20 von den Kindern leben auch vor Ort im kleinen Hostel. die Schule selbst unterrichtet Kinder aller Kasten und Bevölkerungsschichten, mit dem Ziel, Barrieren abzubauen.

die etwa 400 Kinder heißen uns schon bei unserer Ankunft wie Popstars willkommen, der zu Beginn schon deutliche Lautstärkepegel erweist sich im Lauf der Show noch erheblich steigerbar; es wird unsere bis dato bei weitem beste Show, nun ist das Stück eingespielt und wir in der Lage, uns verstärkt auch dem Spiel mit dem Publikum zu widmen; die vielen kleinen und großen Zauberstücke werden mit großem Staunen und Johlen quittiert.

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ursprünglich war geplant, im selben Innenhof für eine Ngo zu spielen die Straßenkinder betreut, diese jedoch wurde kürzlich aufgrund des Rückzugs des Hauptsponsors geschlossen.
Als kurzfristigen Ersatz finden wir die Shree Mangal Mavi governmental school im Stadtteil Naikap, deren Kinder ebenfalls aus verschiedenen Schichten kommen. Es gibt in Nepal keine allgemeine Schulpflicht, die governmental schools versuchen die Eltern zu überreden, ihre Kinder zum Unterricht zu schicken.

die Show wird zum etwas herausfordernden und spannenden Abenteuer, wir spielen mitten in Renovierungsarbeiten in einer 40m² großen Schulaula, in der alle 350 Schüler stehend Platz fanden; es fühlte sich an wie in einer zu klein geratenen Fabrikhalle während einem Rockkonzert, immer wieder müssen wir die Show unterbrechen, damit die von hinten drückenden Jugendlichen nicht die vorne stehenden kleineren an den Bühnenrand quetschen.
so wie in der ersten Schule war auch hier der Lärm- Johl- und Staunpegel immer höher, um nicht zu sagen ohrenbetäubend.
zum Abschied mussten wir hunderte Hände immer wieder schütteln, und solange aus den Busfenstern winken, bis wir im Nachmittags-Smog Katmandus ausser Sichtweite waren.

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wir beraten nun, ob wir das Wagnis eingehen, die erste Clown-Rock-Band Nepals zu gründen.

abgesehen davon packen wir gerade unsere Taschen, um unseren zweiten Ausflug ins Land zu machen, diesmal geht es in die Solukhumbu Region, das District im Himalaya in dem auch der Mount Everest ist; wir werden auf etwa 2500-3000m Höhe spielen, ausgehend von einer Art Startpunkt in dem auch Trekking-Touren beginnen, jeden Tag 2 Stunden in die Berge wandern, um dort Kinder zu besuchen die fernab der Zivilisation von der Ngo Himalayan Care betreut werden.

Auf dem Vordach der Welt I

 

Wir sitzen in einer Almhütte und erleben die Gegenseite der der gefühlten Temperaturen. Während des Helikopterflugs und auf dem Weg von Phaplu nach Salleri wurde uns klar, warum uns die Einheimischen abgeraten hatten, den Landweg mit Jeep zu nehmen; endlose enge Straßen mit Schlaglöchern bis zu einem Meter Tiefe bedeuten etwa 16-48 Stunden Anreisezeit, wenn man überhaupt im Vormonsun durch kommt.
Wir werden in den nächsten Tagen in Schulen der Himalayan Care Foundation spielen, einer Ngo die im Solukhumbu District unterprivilegierte Kinder unterstützt.
Unser erster Besuch gilt der Siddharta Primary School, einige Kinder von Sarkasinda, einer Schule die eine Stunde Fußweg entfernt ist, sind ebenfalls gekommen. wir spielen somit für etwa 80 Kinder. An die Schule angeschlossen ist ein zur Zeit noch im Ausbau befindliches Heim für behinderte Kinder, die aus verschiedenen Dörfern des Districts stammen, zehn Kinder sind bereits eingezogen; da Behinderte teilweise stigmatisiert werden, ein Vorzeigeprojekt nicht nur für diese Region, sondern für ganz Nepal.

Unterschiedlicher zu unseren beiden gestrigen Shows in Kathmandu könnte diese heutige nicht sein; schon die Begrüßung war für uns sehr bewegend, nach einer fast ganztägigen Anreise klatschend von den Kindern begrüßt zu werden, während wir die letzten Meter zum Ziel erklimmen; in dieser unglaublich schönen Kulisse der Himalaya Vorgebirge Kindern zu begegnen die etwas wie eine europäische Clowns-Show noch nie gesehen haben, war ein besonderes Erlebnis; und in gewisser Weise fühlte es sich völlig surreal an. Ungläubig staunend und sehr zurückhaltend beobachtend; und langsam doch immer näher kommend verfolgten die Kinder den Frosch und die vier Fremden.

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Auf dem Vordach der Welt II
In voller Eindeutigkeit wird uns spätestens heute klar, was das Verkehrsmittel vor Ort ist: Die eigenen Füße; es scheint im gesamten Landstrich grade mal zwei Jeeps und drei Traktoren zu geben. Wir sind beeindruckt mit welchen technisch kaum vorhandenen Hilfsmitteln auch schwere Lasten einfach zwischen den Dörfern hin und her getragen werden. Wir laufen gut 2 ½ Stunden zu unserem heutigen Auftrittsort in Nele. Dort befindet sich eine weitere Schule die von Himalayancare gegründet wurde: Die Nele Secondary School. Ziemlich müde werden wir von einigen munteren Kindern empfangen. Leider fehlen sämtliche Lehrer und Schüler da diese auf dem Markt sind. Kurzerhand verlegen wir unseren Auftritt dorthin.
Wir errichten unsere Bühne zwischen Hühnern, Gemüse und in Körben verpackten Ferkeln, und beschließen, auf unser Glück zu vertrauen, dass es nicht regnen wird.
Schließlich spielen wir für die 80 Schüler, deren Lehrer und ungefähr 500 Marktbesucher und Händler jeden Alters. die sich nicht nur auf den Balkonen der Häuser, sondern in jede mögliche Nische klemmten. Insbesondere die alten Leute hatten verstohlenen Spaß. Genauso wie am Tag zuvor nicht nur für uns sondern auch die Zuschauer eine irrwitzige Szenerie und ein wahnsinniges Erlebnis. Niemand zuvor hat dort jemals so eine Show gesehen, wurde uns mehrfach versichert.

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Auf dem Vordach der Welt III

Die herzliche Gastfreundschaft ist überall spürbar, quasi jeder kennt jeden, und die offene Tür für Freunde und Fremde darf man hier als Überlebensnotwendigkeit bezeichnen, bei Regen bsp. ist es immer möglich, in jedem Haus kurze Rast und einen Tee zu bekommen, auch wir machen diese Erfahrung als es auf einem der Wege wie aus Eimern zu schütten beginnt.
wir lassen Federn, die einen weniger, die anderen mehr; binnen weniger Tage aus dem Dschungel des Terai wo es fast 40 Grad hatte ins Solukhumbu, hier hat es nachts knapp über 0°, zehrt an unseren Gesundheiten und macht uns etwas zu schaffen. Dennoch packen wir unsere Rucksäcke ein drittes Mal und machen uns auf den Weg nach Gharma, um dort mit großem Vergnügen in der „Shree Gharma Secundary School“ vor 350 Kindern zu spielen. Der Schule angeschlossen ist ein Hostel mit 40 Kindern. 16 davon sind Taubstumm, die übrigen Waisen. Das Wetter wechselt lebhaft, während noch kurz vor dem Auftritt ein Regenguss herunterkommt, brennt die Sonne während der Show richtig auf unsere Köpfe. die Kinder machen lebhaft mit, hinterher zeigen uns die Lehrer noch die verschiedenen Schulgebäude. Eine schöne Vorstellung in einer wunderbaren Einrichtung, die einem sehr zu Herzen geht!
Da alle Esel und Traktoren belegt waren, organisieren wir uns für den Rückweg nach Phaplu einen der beiden Jeeps; dankbar, die drei Stunden nicht gehen zu müssen. wir haben den Luxus, dankbar zu sein, die Menschen vor Ort haben Glück dass es ihn überhaupt gibt, es ist die einzige Möglichkeit, einen zweijährigen Jungen der sich bei einem Sturz beide Beine gebrochen hatte in einer vierstündigen Fahrt über die Schlaglochpisten in ein Krankenhaus mit Arzt zu bringen. Das in Phaplu wäre viel näher, es gibt aber zur Zeit keinen Mediziner dort.
wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Dawa und Mingma von Himalayan Care bedanken, ohne sie als Guides wäre dieser Teil der Reise nie möglich gewesen

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Zurück in Kathmandu

Nach unserem Reisetag und einem Ruhetag, der für alle dringend nötig war, beginnen wir unser Rest-Programm der Tour in verschiedenen Einrichtungen der Hauptstadt.

Heute spielen wir ungefähr 16 km außerhalb Kathmandus in Godowari im Happy Children’s Trust. Happy Children e.V. ist das Lebenswerk Gabi Laszingers. Sie liest die Kinder auf den Straßen Kathmandus und auch im Terai auf und bietet ihnen ein wunderbares neues Zuhause. Wir sind überrascht, in ein kleines Paradies und Oase der Ruhe zu kommen, wie der größtmögliche Gegensatz zu den Straßen der Stadt wirkt die Einrichtung; großzügig gestaltet mit wunderbarem Garten.

Wir spielen vor etwa 80 sehr leibhaft begeisterten Kindern im Alter von 2-17, die vom ersten Moment an richtig mit der Show mitgehen, und erinnern uns an die anderen Shows im Clown-Popstar-Gefühl. Nach der Show machen wir verschiedene kleine Workshops mit den Kindern und haben riesig Spaß dran.

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NAG Nepal

zuerst führte uns unser heutiger Weg einmal quer durch die Stadt zur Shree Baundeshwor Secondary School:
wieder bemerkten wir, dass in Nepal Governmental Schools ein guter Spielort sind weil die Ärmsten dorthin kommen, die Schule liegt im Norden von Kathmandu, die Kinder haben einen Schulweg von bis zu zweieinhalb Stunden zu Fuß,
eigentlich gab es keinen Platz für die Performance, der Innenhof war mit Baulöchern übersät, daher weichen wir in die Garage aus. Auch hier hatten wir viele Zaungästeaus den umliegenden Häusern.
Der Schulleiter war sehr gerührt dass ein solches Event bei ihm stattfindet.
Die Kinder waren sehr lebhaft und wiederum mussten wir Probleme vermeiden.

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Danach ging es zu Nag Nepal, gegründet von Nicole Nakouryvig, begonnen hat sie 1992 Kinder von der Straße zu holen; auch viele alleinerziehende Mütter schicken ihre Kinder hin. ihr Hauptziel ist, Kinder fit für die Uni zu machen. das Konzept ist im Unterschied zu gestern, den Lebensraum möglichst nahe an der Realität zu halten, etwa 200 Kinder leben hier, 150 kommen zur Schule und zum Essen dazu.
die Show fand bei etwa 35grad in praller Sonne statt, und waren froh dass wenigstens die Requisiten im Schatten lagen.

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Die letzte Show

da warens nur noch zwei — unsere Gruppe minimiert sich erkrankungsbedingt,
in der Manasaroua Akademie spielen wir unser Programm in der kleinst-Besetzung für 400 tibetische Kinder, viele von ihnen sind als Flüchtlinge hierher nach Nepal gekommen, ein Viertel der Schüler hat deutsche Sponsoren, die ihnen den Schulabschluß ermöglichen.
insbesondere unsere Version des Ententanzes erweist sich als derart erfolgreich dass sie zum Finale wiederholt werden muss.
eine fröhliche Vorstellung und ein würdiger Abschluß unserer Tour.
wie immer, um der Hitze gerecht zu werden, war auch mit das wichtigste Element der Schneesturm am Ende der Show.

der letzte Tag war dem Einpacken, und abends einem gemeinsamen Dinner auf der Vollmond-beschienenen Terasse unserer Gastgeber gewidmet, denen wir hier nochmal herzlichst danken wollen.

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Gepostet am

Mai 15, 2014