Partner & Förderer

Unsere Partner und Förderer, die offiziellen wie die stillen, großen wie kleinen, ermöglichen uns sowohl in der Nähe als auch in der Ferne Projekte professionell zu realisieren – personell, finanziell und ideell mit ganz viel Verstand und Leidenschaft.

Dafür sagen wir an dieser Stelle HERZLICHST DANKE!

Unser Dank gilt zum Beispiel …

News unserer Partner

Unsere Reisen und Projekte wären ohne eine Vielzahl an Partnerorganisationen und Vertrauenspersonen in den von uns besuchten Ländern nicht möglich.

Wir werden in den nächsten Wochen in loser Folge darüber berichten, wie es denen, die wir besucht haben, unter den gegenwärtigen Umständen der Pandemie geht, welche Problemstellungen sich in den Ländern und für die Organisationen ergeben.

Dies tun wir auch, den Umständen geschuldet, mit der Bitte, diese Organisationen zu unterstützen.

Wir haben die Organisationen angeschrieben und um eine Schilderung der jeweiligen Lage gebenten. Wir werden jeweils Bilder von den damaligen Reisen posten.

Nepal in Zeiten von Corona

Stand: 11. April 2020

Den Beginn machen wir bei Clinic Nepal, einer Organisation, die uns geholfen hat, die Tour 2014 zu ermöglichen und der wir seitdem freundschaftlich verbunden sind. Der Bericht kommt vom Leiter von Clinic Nepal, Hari Bandhari.

„Das Auftauchen des Coronavirus (COVID-19) verursacht in den Gemeinschaften weltweit zahlreiche Störungen, Ängste und Unsicherheiten. Die Dinge ändern sich von Minute zu Minute. Während sich die COVID-19-Situation hier in Nepal und auf der ganzen Welt weiter ausbreitet, wollten wir Ihnen mitteilen, dass wir von Clinic Nepal an Sie alle denken und hoffen, dass Sie und Ihre Familie in Sicherheit sind.

Die Zahl der bestätigten Fälle im Land liegt bei 5, von denen sich 1 erholt hat und der Rest isoliert ist. (Anmerkung: Stand 11.4.20: 9 Fälle). Es wurden keine neuen Fälle gemeldet; da es jedoch keine Testkits gibt, ist unklar, wo Nepal im Spektrum liegt. Das Gesundheitssystem in Nepal ist nicht in der Lage, diejenigen zu behandeln, die schwerere Krankheiten entwickeln. Viele sind besorgt über die Aussicht auf einen plötzlichen Anstieg. Das einzige Labor in Nepal, das Coronavirus-Tests durchführt, ist das National Public Health Laboratory (NPHL), und es verfügt über Reagenzien zur Untersuchung von 1.500 Proben. Seit der letzten Januarwoche hat das NPHL nur 512 Coronavirus-Tests mit einer Rate von zwei bis maximal sieben Tests pro Tag durchgeführt.
Am 13. März 2020 beschloss die Regierung von Nepal, die Genehmigung zur Besteigung des Everest vom 14. März bis zum 30. April auszusetzen. Die Regierung kündigte an, alle internationalen Flüge von und nach Nepal ab dem 22. März zu verbieten. In der Öffentlichkeit häufen sich die Klagen über den Mangel an Dingen wie Benzin, Gas, Gesichtsmasken, Desinfektionsmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs. Den Menschen wurde geraten, zu Hause zu bleiben, wenn sie nicht unbedingt notwendige Reisen und gesellschaftliche Zusammenkünfte vermeiden können.

Am 22. März 2020 beschloss die Regierung, ihre Grenzen sowohl zu Indien als auch zu China zu schließen, um mit dem anhaltenden Ausbruch von COVID-19 fertig zu werden. Am 23. März verhängte Nepal eine landesweite Sperre bis zum 31. März, die jedoch verlängert wurde. Es gibt wachsende Besorgnis über die Sperre, die zu Nahrungsmittelknappheit, wirtschaftlicher Not und sogar zu sozialen Unruhen führen könnte. Am härtesten werden die von der Abriegelung stark betroffenen Tagelöhner betroffen sein.

Die Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Weltwirtschaft werden wahrscheinlich in Nepal zu spüren sein, vor allem, weil sie sich auf Überweisungen, Tourismus, ausländische Investitionen und die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen auswirken wird. Ein Mangel an Infrastruktur zur Erkennung der Krankheit, sowohl am Flughafen als auch in den Krankenhäusern, bedeutet, dass die Träger die Krankheit leicht verbreiten könnten, bevor sie entdeckt und unter Quarantäne gestellt werden. Nepal leidet bereits unter der weit verbreiteten Einstellung der wirtschaftlichen Tätigkeit aufgrund der weit verbreiteten Angst vor einem möglichen Ausbruch.

Unsere Kindergärten sind seit zwei Wochen geschlossen. Wir haben beschlossen, im besten Interesse unserer örtlichen Gemeinschaft zu handeln und dazu beizutragen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen und einzudämmen.

Clinic Nepal wurde gegründet, um den Bedürfnissen der Gemeinschaft zu dienen, und ihr Zweck war noch nie so relevant wie heute. Wir arbeiten daran, die Versorgung fortzusetzen und besondere Vorkehrungen zu treffen, um die Gesundheit und Sicherheit unserer Patienten während dieser Zeit zu schützen. Unsere Mitarbeiter an der Clinic Nepal arbeiten unermüdlich daran, das Bewusstsein für die mit COVID-19 verbundenen Symptome weiter zu schärfen, um die Chancen einer Ausbreitung in der Gemeinde zu verhindern. Die Zahl der Tests in Nepal war zu gering, was weitgehend auf einen begrenzten Bestand an Geräten zur Untersuchung der Coronavirus-Krankheit zurückzuführen ist.

Der nepalesische Gesundheitssektor ist nun mit einem gravierenden Mangel an Gesichtsmasken und Schutzausrüstung konfrontiert, und aufgrund der schlechten Gesundheitsfürsorge und des Mangels an medizinischer Infrastruktur, Personal und Ausrüstung gilt er als schlecht vorbereitet auf einen groß angelegten Krankheitsausbruch.
Die Klinik Nepal ist geöffnet, und die regulären Öffnungszeiten bleiben unverändert. Wir handeln proaktiv, wo immer dies möglich ist, um die gute Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden der breiteren Bevölkerung als Priorität zu unterstützen. Die Friendship-Scout-Mitglieder haben bereits damit begonnen, Meghauli und die umliegenden Dörfer zu besuchen, um das Bewusstsein für die mit COVID-19 verbundenen Symptome zu schärfen. Ich könnte nicht stolzer auf die Art und Weise sein, wie sich unsere Mitarbeiter zusammenschließen, um das Beste zu tun, was wir unter den gegebenen Umständen tun können.

Die Verhinderung der weiteren Ausbreitung von COVID-19 ist eine gemeinsame Verantwortung für uns alle. Wir haben eine Spendenkampagne auf Facebook gestartet, um unser Sensibilisierungs- und Nahrungsmittelhilfeprogramm zu unterstützen. Bitte denken Sie darüber nach, diese Hilfskampagne zu unterstützen – und seien Sie sich bewusst, dass selbst ein kleiner Betrag in Nepal viel bewirken kann. Sie können mehr über unsere Arbeit erfahren, wenn Sie hier klicken.

Ich wünsche allen da draußen, dass wir alle sicher durchkommen, und möchte unseren Freunden in Ländern, die von einem Coronavirus betroffen sind, eine besondere Botschaft der Solidarität übermitteln. Dies wird für alle eine herausfordernde Zeit sein, aber wir müssen alle tun, was wir können, um uns gegenseitig dabei zu helfen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe und Unterstützung und halten Sie die Stimmung hoch! Wir werden das gemeinsam durchstehen.“

Wer Clinic Nepal unterstützen kann und möchte, hier geht’s zum Clinic Nepal COVID-19 Awareness and Food Relief Program.

Herzlichen Dank für Deine Unterstützung! ♥

Rumänien in Zeiten von Corona

Stand: 15. April 2020

Unser Plan war es, im Juni 2020 nach Rumänien zu reisen. Durch die Corona Pandemie ist leider nicht daran zu denken. Daher werden wir unsere Reise verschieben.

Wir haben auf unseren Touren in 2017 und 2018 Organisationen und Personen kennen gelernt, mit denen wir seither vertrauensvoll verbunden sind. Mit einigen Organisationen stehen wir im Austausch und möchten daher über die Situation im Land berichten und gleichzeitig bitten, diese beiden Organisationen mit einer Spende zu unterstützen: Zum einen Jenny Rasche – eine deutsche Sozialarbeiterin, die seit 2007 in Rumänien lebt und sich mit ihrem Verein Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V. in (und um) Sibiu für Romafamilien einsetzt. Zum anderen Liviu und Elena Tudosie – die Gründer der Hilfsorganisation Perspectiva Danes.
Sie schildern uns die aktuelle Lage vor Ort und auch die Presse berichtet von ähnlichen Szenarien:

Seit dem 15.03.2020 hat Rumänien sehr strikte Regeln zur Corona Krise erlassen. Ausgangssperren wurden verhängt, öffentliche Institutionen geschlossen, strenge Ein- und Ausreisebeschränkungen gefasst und viele Flugverbindungen eingestellt.

Die größte Sorge ist die Gesundheitsversorgung im Land. Es wird befürchtet, dass das seit Jahren geschwächte Gesundheitssystem nicht in der Lage ist, viele Menschen mit schwerwiegenden Gesundheitsverläufen zu behandeln. Inzwischen befindet sich das dritte Krankenhaus in Rumänien unter Führung der Armee, da sich Ärzte und Pfleger mit dem Virus infiziert hatten.

Für die in Rumänien beheimateten Romas ist die Corona-Krise besonders gefährlich. Die bereits vor der Krise prekären Lebensumstände spitzen sich zu.

Viele Roma können ihren informellen Beschäftigungen, wie dem Kleinhandel mit Lebensmitteln und Haushaltswaren, Schrotthandel und Plastik sammeln, oder aus Einkünften als Erntehelfer in Deutschland nicht mehr ausüben. Auch sind die Roma, neben dem ohnehin verbreiteten Antiziganismus, derzeit auch besonderer Stigmatisierung ausgesetzt. Zusätzlich zu den Beschränkungen wurden sogenannte Romasiedlungen präventiv unter Quarantäne gestellt, polizeilich abgeriegelt und so wird auch die Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfes sehr erschwert. Aus Angst vor Ansteckung wird den Familien auch teilweise der Zugang zu Supermärkten verwehrt. Hunger ist eine weit verbreitete Folge.

Unsere Partnerorganisationen helfen mit Lebensmittelpaketen, den Hunger so gut es geht einzudämmen.

Perspective Danes:
https://perspectivedanes.ro/
www.facebook.com/PerspectiveDanes

Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V.:
www.roma-kinderhilfe.de
Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V.

Wir wissen, dass die Leute vor Ort eine tolle, nachhaltige Arbeit leisten (Mittagsbetreuung, Kinderhäuser, Hausaufgabenhilfe, Bildungsprogramme, Aufbau von Dörfern, Lebensmittellieferungen, medizinische Hilfen…), weil wir es mit eigenen Augen gesehen haben. Wir freuen uns, wenn sie die Menschen vor Ort unterstützen!

Herzliche Grüße
das Rumänienteam
Uta & Mia & Michael

Die Bilder stammen von unserer Rumänienreise 2018 und wurden aufgenommen von Vera Lohmüller.

Mitmachen

Jedes Benefiz macht Spaß. Und Arbeit.
Und auch die macht Spaß.

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