Griechenland bleibt ein wichtiges Transitland für Menschen auf der Flucht, die nach Europa gelangen wollen, was die Herausforderungen für das Land weiter verstärkt. Die Herausforderungen sind vielerorts groß.
Die Schutzsuchenden in Griechenland sind in einem bürokratischen Teufelskreis gefangen. Viele landen auf der Straße. Auch Menschen, die aus Deutschland nach Griechenland abgeschoben werden, droht die Verelendung. Von angekündigten Verbesserungen fehlt jede Spur. Der neue Bericht von PRO ASYL und RSA liefert aktuelle Einblicke. Neue Landes- und EU Verordnungen verstärken das Problem gerade enorm. Beispielsweise werden die Asylanträge erst mal drei Monate nicht bearbeitet und viele der “illegal immigrierten” Personen in Haft genommen.
Itinerary Date :29.03.2026Los geht's!
21.03.2026
Es geht wieder los! Eine neue Reise startet – nach Griechenland. Nicht nur ein Lachen, sondern auch Aufmerksamkeit, Wertschätzung und neben roten Nasen auch offene Ohren Menschen auf der Flucht zu schenken, veranlasst die Clowns ohne Grenzen, im März nach Athen zu reisen. Uta Nauendorf-Strack, Clara Sachs, Gittl Ernst, Michael Dietrich und Mia Rohrbach sind vom 21. bis 28. März in Athen unterwegs. Geplant sind Shows für geflüchtete Familien und Migranten in Betreuungseinrichtungen, aber auch in Schulen, in Kinderkrankenhäusern und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Unterstützt werden die Clowns dabei von Hilfsorganisationen. Gute Reise! Das Team wird euch hier wieder mit Berichten und Bildern auf die Reise mitnehmen.
📸 Pictures by Clara Sachs
Griechenland Bericht 1 - Das Ende ist ein Anfang
22.03.2026
Der Start der Reise markierte das Ende einer langen Phase voller Planung, Organisation, Telefonate und E-Mail-Verkehr. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann gerne einen Blick in das Handbuch auf unserer Homepage werfen.
Das Ende ist ein Anfang – der Anfang unserer 1 wöchigen Griechenland Reise. Alle vier Clowns und unsere wunderbare Fotografin sind wohlbehalten in Athen angekommen – und ja, es lief tatsächlich alles wie am Schnürchen (wir konnten es selbst kaum glauben).
Das Hotel ist charmant, die Stimmung bestens, und unser erstes Zusammentreffen zu fünft wurde direkt mit einem großartigen Abendessen gekrönt – viel Gelächter inklusive.
Nach dem Frühstück ging es in die Generalprobe. Für mich war die Show mit vier Clowns noch Neuland, doch genau das machte den Reiz aus: eine ganz eigene Dynamik, überraschend, lebendig und voller neuer Möglichkeiten. Wir hatten riesigen Spaß, haben ausprobiert, verworfen, neu gedacht und Abläufe frisch sortiert.
Und wie heißt es so schön? Wenn die Generalprobe ihre Tiefen hat, wird die Premiere ein Erfolg. In diesem Sinne: Wir sind sowas von bereit!
Liebe Grüße, Gittl
📸 Pictures by Clara Sachs
3, 2, 1 … Showtime!
23.03.2026
… bei uns kribbelts, wir sind voller Vorfreude, Spannung liegt in der Luft … jetzt eeeendlich geht’s los, die erste Show in Griechenland … Taraaaa die Einlaufmusik erklingt!
Unsere erste Clown Show geben wir vor 11 Jungs im Alter von 13 bis 16 Jahren. Sie empfangen uns begeistert, offen und herzlich von dem Moment an, an dem wir unsere Fussspitzen über die Schwelle setzen. Die Jugendlichen machen jeden Spaß mit und vergrößern ihn sofort! Herrlich zu beobachten ist, wie sie sich kringeln vor Lachen und alle zusammen viel Spaß haben. Ein harmonisch fröhliches Miteinander und eine enthusiastische Atmosphäre genießen die Jugendlichen gleichermaßen wie ihre Betreuer:innen.
Die zweite Show spielen wir für eine gemischte Gruppe von acht Kindern im Alter von 3 bis 11 Jahren. Die kleinen Zuschauer sind bereits sooo aufgeregt, als sie uns nur von Weitem hören. So starten wir hier leiser und versuchen die Aufregung etwas zu reduzieren. Einige Kinder sind aktiv dabei, andere wiederum folgen dem Geschehen aufmerksam mit der für sie nötigen Distanz. Die offen stehenden Münder und strahlenden Augen vereinen aber alle. Besonders berührt uns, einen bis dahin sehr aktiven und kaum zu bremsenden Jungen zu beobachten. Als die Seifenblasen durch den Raum schweben, fängt er sie sanft und versonnen mit dem ausgestreckten eingegipsten Arm auf.
Wir beschließen unseren ersten Tag nach zwei wunderschönen, fröhlich beschwingten Shows auf engen Raum. All diese Freude und entspannte Gelassenheit ist nur möglich, weil unseren Gastgebern den nötigen Rahmen für die Kinder und Jugendlichen schaffen.
Wir sind zu Gast bei The Home Project Athens in Athen. Eine Organisation die sich derzeit um ca. 200 alleinreisende Flüchtlingskinder und -jugendliche kümmert. Sie stellt Wohnraum, Betreuungspersonal, Erzieher:innen und Psycholog:innen. Sie hilft mit Sprachkursen, ermöglicht den Zugang zu Schulsystem, Berufsausbildung oder Studium. Die Kinder und Jugendlichen werden begleitet bis sie Erwachsen sind. Im Erwachsenenalter beginnt dann eine schwierige Phase, denn einen Aufenthalts-Status zu erhalten ist schwierig. Die jungen Erwachsenen haben zunächst einen illegalen Status, der keinen Zugang zu Gesundheitssystem, Versicherung und Rente ermöglicht. The Home Project versucht auch hier zu unterstützen und gut ausgebildetes Personal aus den eigenen Projekt zu rekrutieren. Finanziert wird The Home Project von privaten Spendern; eine schwierige Aufgabe angesichts schwankender Einnahmen.
Mit all dem Wissen, sind wir umso mehr beeindruckt, welchen geschützten Raum die dort mitarbeitenden Menschen für Kinder und Jugendliche ermöglichen.
Zuletzt verabschiedet sich eine Betreuerin durch das geöffnete Fenster: „Ihr habt uns soviel Lachen geschenkt! Herzlichen Dank dafür. Wann kommt ihr wieder?“
Ich antworte: „Vermutlich nächstes Jahr.“ Darauf reagiert sie verschmitzt: „Ok, bis nächstes Jahr, am gleichen Ort, zur gleichen Zeit, abgemacht 😉“
Liebe Grüße
Uta
📸Pictures by Clara Sachs
Kids are always kids
24.03.2026
Der Weg führt uns heute in einen Randbezirk von Athen. Autofriedhöfe, Schwerindustrie und Mülldeponien prägen immer mehr das Bild. Wir biegen in einen Feldweg ein und am Ende erreichen wir eine Siedlung.
Wir treffen Anestis. Er berichtet von einem Gespräch mit dem Rektor der Schule, für die wir heute Vormittag zwei Vorstellungen spielen. Die Schule befindet sich inmitten einer Roma Community. Er berichtet von den Zuständen in denen die Kinder aufwachsen. Wir hören Dinge, die wir schnell zur Seite schieben und konzentrieren uns auf unsere Show.
Schon am Schultor werden wir neugierig begrüßt. Bis zur Umkleide haben wir schon unzählige Hände abgeklatscht. Wir sind gespannt wie die Schüler*innen auf die vier Clowns reagieren werden, die kurz darauf aus der Umkleide kommen:
Freude! Unglauben über das was hier auf ihrem Schulhof passiert. Lachende Gesichter. Wunderbar! Besonders da man den Kindern ansieht, daß sie keinen leichten Start ins Leben haben und so unbeschwerte Momente nicht immer Teil ihres Alltags sind.
Anestis ist unser Ansprechpartner von Human Plus e.V. einer weltweit agierenden Hilfsorganisation. Er hat uns heute hierher gebracht und wir freuen uns ihn endlich kennenzulernen. Zwischen den Shows sagt er: „Dass ihr heute hier seid, ist für die Kinder wie ein Sechser im Lotto.“ Sowas hätten sie noch nie erlebt und es sei aber so wichtig.
Genau das merken wir auch.
Nach der zweiten Show verabschieden wir uns vom Direktor: „Worte sind zu wenig“ sagt er, als er sich bedankt. Getragen von so viel Dankbarkeit fahren wir durch die Siedlung der Kinder und wissen, dass Anestis uns genau an den richtigen Ort gebracht hat.
Der Taxifahrer, der auf uns gewartet hatte, berichtet, dass er lieber 3 Kilometer weitergefahren ist. Das sei schlicht besser für sein Auto, sicherer.
„Wart ihr schon öfter an Orten wie diesem?“ Fragt er uns.
„Ja wir waren schon oft an solchen Orten.“
„Das ist gut, denn ganz egal – Kinder sind immer Kinder.“ Überall.
Herzlich Mia
📸 Pictures by @clarasachs
Solidarität für Menschen auf der Flucht
25.03.2026
Nach unserem Besuch in der Roma-Siedlung geht es heute direkt weiter in den Straßen von Athen.
Das Victoria Community Center (VCC) von „global roots“ ist nur einen Katzensprung von unserer Unterkunft entfernt.
Ein bunter, pulsierender Ort. Ähnlich einem Hafen, an dem viele Menschen anlegen. Sie bekommen hier Hilfe, Schutz und den ungebrochenen Willen der Mitarbeiter*innen – Menschen auf der Flucht ihre Selbstbestimmtheit zurückzugeben.
Das spürt man, sobald man über die Schwelle des bunt bemalten Hauses tritt. Hier wird verwendet was man hat, um damit das zu tun, was den Menschen weiterhilft. Das Haus ist quasi ein Atelier, in dem so vieles zum Ausdruck kommt was die Gäste hier beschäftigt.
„Wir bilden Netzwerke und Strukturen, die vertriebene Menschen darin unterstützen wieder autonom und resilient zu werden! Wir beschäftigen uns besonders mit den Herausforderungen der Mutterschaft im Exil.“ Erklärt uns eine Mitarbeiterin.
Wir spielen für Mütter mit Kindern aus dem Mental Health Programm. Unsere Show findet auf der Dachterrasse statt. Auch hier merkt man, alten Dingen wird mit viel Liebe und Kreativität neues Leben eingehaucht. Welch schöneren Ort könnte es geben für unsere Show. So beginnen vier Clowns ihr buntes Treiben für die Kinder, deren Mütter und Mitarbeiter*innen.
Eine größere Gruppe jugendlicher Jungs, die eigentlich nur so auf der Dachterrasse sitzen, sind ab dem Moment als die erste Clownsnase um die Ecke biegt, voller Freude dabei und machen jeden Spaß mit.
Man spürt, dass die Menschen die durch so unterschiedliche Schicksale hierher gespült werden, einen ersten Anker setzen und zumindest für kurze Zeit hier eine sichere Rast machen können.
Der vierte Auftritt des Tages findet in einer ähnlichen Einrichtung statt. „Love & Serve Without Boundaries“ (LSWB) kümmert sich um Geflüchtete und Menschen in Not. Der Name ist Programm. Unsere Ansprechpartnerin Andrea kommt eigentlich aus Italien. Bei unserer Ankunft jongliert sie mit Hilfsgütern. Die Ärmel hochgekrempelt räumt sie uns Platz frei. Andrea gibt den Kindern nachmittags Englisch Unterricht. Auch sie nimmt ,was da ist und tut mit ihren Kolleg*innen was sie kann, um die Umstände etwas besser zu machen.
„Kommt wieder!“ Heißt es beim Abschied: „Kommt bitte, bitte wieder!“.
Liebe Grüße
Mia
📸 Pictures by @clarasachs
We take the long way
26.03.2026
Lange Fußwege, massive Abgrenzungen und umfangreiche Zugangsbeschränkungen sind gute Gründe dafür, uns auf den Weg zu machen, um für Menschen allen Alters zu spielen. So rumpeln wir morgens den Showkoffer über viele Meter Anti-Rutsch-Beton der Athener Fußgängerwege bis zu einer abgelegenen Turnhalle im Athener Süden, wo uns schon 90 erwachsene Menschen auf der Tribüne am Rande des Spielfeldes erwarteten.
KEEPEA, das Zentrum für Sonderpädagogik hat sich die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit geistigen Behinderungen zur Aufgabe gemacht.
Die Stahlbarriere zwischen uns und dem Publikum, die bei Sportveranstaltungen das Publikum schützt, ist heute Teil der Vorstellung, wird überwunden, beklettert und umlaufen.
Kein Weg ist zu weit, keine Hürde zu hoch, um in Berührung zu kommen, die Freude, Skepsis und Kontaktaufnahme aus der Nähe zu erleben und die Menschen in der kurzen Zeit ein bisschen kennenzulernen. Wir werden schließlich mit herzlichem Dank und glücklichen Gesichtern beschenkt.
Am Nachmittag empfängt uns Kooperationspartner Anestis im Gästehaus ELPIDA für krebskranke Kinder und deren Familien, die dort während der medizinischen Behandlung kostenfrei untergebracht werden.
Zum gesundheitlichen Schutz der jungen Patient*innen durchlaufen wir eingangs Datenerfassungs- und Desinfektionsmaßnahmen, die einen sicheren Rahmen für den Besuch der Clowns schaffen.
Da wir mit Mund- und Nasenschutz spielen, erfährt unsere Show eine spontane Umstrukturierung, die alle Puste-Elemente entfernt und mehr kreatives Spiel mit Gespür für den Moment ermöglicht. So erlebten wir mit den knapp 20 Zuschauer*innen, die schnell zu Mitspieler*innen wurden, 45 berührende Minuten mit interaktivem Spiel, gemeinsamem Tanz und lachenden Augen, die diesen Moment der Freude eingefangen und sicherlich abgespeichert haben – um für die nahe Zukunft Kraft und Zuversicht zu spenden.
Liebe Grüße, Michi
📸 Pictures by Clara Sachs
Wo Sprache Pause macht und das Herz übernimmt
27.03.2026
Vier Clowns ziehen im Gänsemarsch durch die Stadt – mit Rucksack, Koffer und roten Nasen im Gepäck. Die Gehsteige lassen kein Nebeneinander zu, also hintereinander, wie eine sehr bunte, leicht chaotische Familie mit Gepäckproblem.
Die Stiftung Kokkori ist ein Ort zum Gefördert werden, zum Ankommen, zum einfach Sein-Dürfen. Die Einrichtung begleitet momentan rund 50 Menschen mit geistiger Behinderung und Down-Syndrom, zwischen 16 und 60 Jahren. Die Leitung der Einrichtung freut sich sehr über uns, da wir keine Berührungsängste haben und sie leider in der Gesellschaft doch immer wieder darauf stößt.
Wir werden schon erwartet. Alle sitzen, alle gespannt. Dann tönt Musik durch den Flur – und wir betreten den Raum. Voll. Warm. Die Menschen im Publikum zaubern mit, feuern an, sind voll dabei.
Am Ende tanzen wir gemeinsam. Jede:r spricht in der eigenen Muttersprache, niemand versteht die Worte der anderen – und doch verstehen wir uns, denn es spielt keine Rolle. Empathie, Mitgefühl, Freude: das ist international. Das braucht keine Übersetzung.
Die zweite Show des heutigen Tages spielen wir in einem Zentrum namens Babel, ist ein psychosoziales Tageszentrum in Athen, mitten im multikulturellen Viertel Kypseli. Es bietet Migranten und Geflüchteten psychische Unterstützung – unabhängig von Aufenthaltsstatus, Herkunft oder Diagnose. Derzeit werden 50 Kinder und deren Familien betreut. Die Essenz: Ein Ort, wo man gehört wird. Wo Verlust benannt werden darf – und wo neues Leben seinen Anfang finden kann.
Und so sitzen nun viele Kinder vor uns, aus unterschiedlichsten Regionen der Welt und alle fiebern gemeinsam mit Skórdo, Rosini, Turta und Méli. Die Postkarten mit uns 4 Clowns, nehmen alle Kinder strahlend entgegen und so verabschieden wir uns mit einem lauten „Jassas“ aus dem heutigen Spieltag.
Herzlichst, Gittl
📸 Pictures by @Clarasachs
‚Seid ihr das wirklich?‘
28.03.2026
Zum krönenden Abschluss besuchten wir heute eine Grundschule im Norden des Athener Stadtzentrums. Eine Integrationslehrerin hatte uns eingeladen, für die Kinder der Schule – die aus den verschiedensten Nationen stammen – zu spielen. Ziel war es, die bereits vorbildliche Atmosphäre und den starken Zusammenhalt der Schule durch ein fröhliches gemeinsames Erlebnis mit uns Clowns weiter zu stärken. Die Philosophie, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, gemeinsam Spaß zu haben und den Moment zu teilen, ging voll auf!
Die rund 200 Kinder der Jahrgangsstufen eins bis sechs verteilten wir auf zwei Vorstellungen. Nachdem unsere Woche in Athen bisher ungewöhnlich kalt und nass war, genossen wir es sehr, endlich draußen auf dem weitläufigen Sportplatz in der Sonne auftreten zu können. Wir begannen mit den jüngeren Kindern, die bereits erwartungsvoll auf der Steintribüne Platz genommen hatten. Von der ersten Sekunde an fieberten sie mit, feuerten uns lautstark an, boten ihre Hilfe an und lachten aus vollem Herzen.
Einen ganz besonderen Moment erlebte heute unsere Clownin Meli (Honig). Als sie während der Show andeutete, großen Hunger zu haben, hüpfte ein Mädchen spontan von ihrer Bank und überreichte Meli strahlend ihre Einhorn-Vesperdose. Was für eine berührende Geste.
Trotz aller Euphorie gelang es den Kindern immer wieder, der Show aufmerksam zu folgen, innezuhalten und sich wieder zu setzen. So konnten wir gemeinsam eine rundum fröhliche und zugleich harmonische Atmosphäre zaubern.
Die zweite Vorstellung für die älteren Kinder verlief ebenso rasant, lautstark und voller Freude. Lediglich die Reaktionen waren etwas differenzierter und die Erwartungen an uns Clowns anspruchsvoller. Bei diesem Auftritt überraschte uns eine Gruppe von etwa zehn Mädchen auf den Rängen besonders: Als unser Clown Skordo (Knoblauch) das Publikum um einen Zauberspruch bat, um seine Magie wirken zu lassen, rezitierten diese Mädchen plötzlich simultan einen beeindruckenden, achtversigen griechischen Spruch.
Ein wahrhaft magischer Moment – einfach herrlich!
In einem Punkt glichen sich jedoch alle Vorstellungen: in der begeisterten Bereitschaft aller Kinder, Lehrkräfte und Anwesenden, sofort mit uns mitzutanzen. ;0)
Als wir der Lehrerin nach der Show schließlich wieder in Zivilkleidung gegenüberstanden, fragte sie ungläubig: ‚Seid ihr das wirklich?‘ Nach dem Auftritt und euren so lebendigen Charakteren ist es schwer vorstellbar, dass ihr auch ganz ‚normal‘ aussehen und sein könnt.
Herzliche Grüße
Uta
📸 Pictures by @Clarasachs
Von Clowns und Menschen – fröhliche Begegnungen an 5 Tagen
29.03.2026
Efcharistó, liebes Athen, für die Gastfreundschaft und Vielfalt, die wir an fünf Spieltagen mit 12 Shows erleben durften. Wir wurden in liebevoll und engagiert betreuten Projekten von 800 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit neugieriger Spielfreude willkommen geheißen. Als Gastgeschenk haben wir mitgebracht, was uns selbst am wertvollsten ist: Die große Freude am gemeinsamen Lachen!
Wir sind in unseren Shows Menschen von 3 bis 63 Jahren mit vielfältigen – manchmal lebensbedrohlichen – Herausforderungen im Alltag begegnet. Wir haben in spontan freigeräumten Kellerlagern, auf zügigen Hausdächern, in den kleinsten Wohnzimmern und auf Schulhöfen inmitten der Müllhalden am Stadtrand von Athen gespielt. Wir konnten ein Publikum von 12 bis 170 Zuschauenden begrüßen. Im Moment der Begegnung waren wir alle Clowns und Menschen mit Freude am Singen und Tanzen, am Jonglieren und Zaubern, am Verstecken und Suchen, am Weinen und am Lachen.
Vielen Dank an all die Kooperationspartner*innen vor Ort, die sich auf das Abenteuer eingelassen und uns in dieser beeindruckenden Stadt so herzlich empfangen und begleitet haben – und damit Momente des unbeschwerten Glücklichseins geschaffen haben, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Danke an alle, die über diese Reise berichtet, von unseren Erlebnissen erzählt und ihre Freude an der Reise der Clowns ohne Grenzen in Griechenland geteilt haben – damit die Menschen und deren Lebenssituationen, denen wir begegnet sind, sichtbar und deren Bedürfnisse gehört werden.
Es war uns eine riesengroße Freude!
Jassas, bis zum nächsten Mal, sagen Michi mit Uta, Mia, Gittl und Clara
PS: Danke an Clara Sachs, für die eindrücklichen Fotos!
📸 Pictures by @clarasachs

















































































































